So nutzt du Insta­gram – Ein Leit­fa­den für Einsteiger

Insta­gram ist schon lan­ge die heim­li­che Köni­gin im Social Media Uni­ver­sum. Wer als Unter­neh­men die belieb­te Social Media Platt­form spät aber bes­ser als nie nut­zen möch­te, bekommt hier den Insta­gram Leit­fa­den für Ein­stei­ger und Anfänger.

Was ist Insta­gram eigentlich?

Insta­gram ist eine Social-Media-Platt­form, die den Schwer­punkt auf visu­el­le Inhal­te (Fotos und Vide­os) legt, die über mobi­le Gerä­te (Smart­phones) geteilt wer­den. Von Beginn an, waren bild­star­ke The­men wie Life­style, Mode, Rei­sen, Sport, Tie­re und Foto­gra­fie domi­nie­rend. Es ist ein Hort der Inspi­ra­ti­on, Tipps und Empfehlungen.

Mit dem Erfolg von Insta­gram dräng­ten auch ande­re The­men auf die Platt­form. Nicht weil sie dort gut zu prä­sen­tie­ren waren, son­dern weil die alter­na­ti­ven Medi­en dazu feh­len. Eine visu­el­le Platt­form lebt von guten Bil­dern und emo­tio­na­len Geschich­ten. Was aber hat die Kie­fer-Chir­ur­gie oder ein Gerüst­bau­er an bild­star­ken Momen­ten zu bieten?

Das ist dei­ne ers­te Lek­ti­on: Wenn du auf Insta­gram erfolg­reich sein willst, musst du die Bild­spra­che beherr­schen. Egal mit wel­chem Pro­dukt. Für man­che Anbie­ter ist das ein­fach, für ande­re dafür umso schwerer.

Insta­gram hat sich in den Jah­ren wei­ter­ent­wi­ckelt. Wenn man das über­haupt so sagen kann, denn eigent­lich hat es immer nur kopiert. Erst die Sto­rys von Snap­chat, dann die Reels von Tik­Tok. Und jedes Mal haben sich die Spiel­re­geln auf Insta­gram verändert.

Mit unse­rem Insta­gram Leit­fa­den für Ein­stei­ger füh­ren wir dich durch die Irr­we­ge des Insta­gram Marketings.

Wie du dich auf Insta­gram anmeldest

Um sich bei Insta­gram anzu­mel­den, musst du die Insta­gram-App auf Ihr Smart­phone laden und auf die Schalt­flä­che “Anmel­den” kli­cken. Du kannst zwi­schen einer Anmel­dung via Face­book wäh­len, oder dei­ne E‑Mail-Adres­se oder Tele­fon­num­mer dazu ver­wen­den. Was davon du zum Star­ten wählst, ist ziem­lich egal. Am Ende des Tages soll­test du alle Infor­ma­tio­nen (Ver­bin­dung zu Face­book, Tele­fon­num­mer und E‑Mail-Adres­se) im Insta­gram Account speichern.

Name und Nutzername

Zur Anmel­dung musst schon den Benut­zer­na­men ange­ben. Die­ser ist ein­zig­ar­tig, kann also nur von einem Account benutzt wer­den. Der Benut­zer­na­me führt auch in dei­ne Web­adres­se: www​.insta​gram​.com/​b​e​n​u​t​z​e​rname und mit dem Benut­zer­na­men kannst du von ande­ren Accounts mar­kiert (ver­linkt) werden.

Der Name steht über der Bio und kann etwas län­ger sein. Der Name kann vom Benut­zer­na­men abwei­chen. Ver­wen­de ger­ne unter­schied­li­che Begrif­fe. Eine red­un­dan­te Bena­mung hilft wenig für die Such­ma­schi­ne. Mein Benut­zer­na­me ist @socialmediaberater und mein Name Joe Rankl | Social Media. So wer­de ich sowohl bei Suchen nach mei­nem Namen als auch bei der Suche nach Funk­ti­on gefunden.

Nach­dem du einen Benut­zer­na­men und ein Pass­wort gewählt haben, kannst du dein Pro­fil erstellen.
Wenn du bereit bist, dich bei Insta­gram anzu­mel­den, befol­ge die­se Schritte:

Gehe auf die Insta­gram-Web­site auf dei­nem Desk­top oder lade dir die Insta­gram-App aus dem App Store (iPho­ne) oder dem Goog­le Play Store (Android) herunter.
Wenn du auf dem Desk­top bist, kli­cke auf “Mit Face­book anmel­den” oder fül­len Sie das For­mu­lar mit Ihrer Mobil­te­le­fon­num­mer oder E‑Mail-Adres­se, Namen, Benut­zer­na­men und Pass­wort aus. Kli­cke dann auf “Anmel­den”.
Auf Android kli­cken auf “Mit E‑Mail oder Tele­fon­num­mer anmel­den”. Auf dem iPho­ne wäh­le “Anmel­den”.
Gib dei­ne E‑Mail-Adres­se oder Tele­fon­num­mer ein und kli­cke dann auf “Wei­ter”. Alter­na­tiv kannst du dich auch mit dei­nem Face­book-Kon­to anmelden.
Sobald du dei­nen Benut­zer­na­men und dein Pass­wort aus­ge­füllt hast, wirst du auf­ge­for­dert, dei­ne Pro­fil­in­for­ma­tio­nen aus­zu­fül­len. Tip­pe auf “Fer­tig”. Wenn du dich mit Face­book regis­triert hast, musst du dich mit dei­nem Face­book-Kon­to ein­log­gen, wenn­du gera­de abge­mel­det bist.

Wie man Insta­gram benutzt

Pla­ne regel­mä­ßig Inhal­te zu ver­öf­fent­li­chen. Insta­gram ist ein visu­el­les Social Media, für das du “rich con­tent” benö­ti­gen. Das sind Bil­der und Vide­os. Bei den Vide­os wird noch zwi­schen Stan­dard-Vide­os und Kurz­vi­de­os (Sto­rys und Reels) unter­schie­den. Dazu aber spä­ter mehr.

Neben dem regel­mä­ßi­gen Pos­ten von Inhal­ten, gehört auch die Inter­ak­ti­on zum Erfolgs­re­zept auf Insta­gram. Inter­agie­re mit andern Accounts. Star­te damit, dass du ande­ren auf Insta­gram folgst (deren Accounts abon­nierst). Du tritts mit die­sen Accounts in Inter­ak­ti­on, wenn du deren Bei­trä­ge “likest”, indem du auf das Herz­sym­bol in der unte­ren lin­ken Ecke des Bei­trags klickst, oder einen Kom­men­tar ver­fasst, indem du auf das Kom­men­tar­sym­bol klickst.
Jedes Mal, wenn du die App öff­nest, siehst du eine Feed von Inhal­ten von den Kon­ten, denen du folgst. Am unte­ren Bild­schirm­rand befin­det sich die Haupt­me­nü­leis­te. Hier ist, was jedes der Sym­bo­le bedeu­tet und wie man sie verwendet.

Die Start­sei­te:

Die Start­sei­te führt dich zu dei­nem Haupt-Feed. Sie befin­det sich ganz links und du kannst dar­auf kli­cken, egal wo du dich gera­de in der App befindest.
Suche: Durch Drü­cken des Lupen­sym­bols gelangst du zur Ent­de­ckungs­sei­te von Insta­gram, auf der du nach Kon­ten und Hash­tags suchen kannst. Du kannst auch Inhal­te von Kon­ten durch­su­chen, denen du nicht folgst, die dir basie­rend auf dei­nen aktu­el­len Likes und ähn­li­chen Inhal­ten vor­ge­schla­gen wurden.

Reels:

Das Sym­bol einer Film­klap­pe ist das Reels-Sym­bol. Wenn Sie dar­auf kli­cken, gelan­gen Sie zur Reels-Sei­te, auf der Sie Kurz­vi­de­os (Reels) anse­hen können.

Direkt Mes­sa­ges:

Klickst du auf den Papier­flie­ger in der Mit­te, kommst du in den Bereich der Direkt-Nach­rich­ten zur One-to-one Kommunikation.

Pro­fil:

Die­ses Sym­bol ganz rechts soll­te ein klei­ner Kreis mit dei­nem Pro­fil­fo­to sein. Wenn du dar­auf klickst, gelangst du zu Ihrer Haupt­pro­fil­sei­te, auf der du alle dei­ne Bei­trä­ge, Fol­lower-Infor­ma­tio­nen und Reels sehen kannst.

Jetzt, da Sie ein bes­se­res Ver­ständ­nis für die Benut­zer­ober­flä­che der App habst, schau­en wir uns an, wie du ein Insta­gram-Pro­fil erstellst.

So erstellst du das Insta­gram Profil:

Bevor du los­legst und ande­ren Pro­fi­len folgst oder eige­ne Bei­trä­ge pos­test, erstel­le erst dein eige­nes Pro­fil. Es ist die ers­te Anlauf­stel­le dei­ner neu­en Insta­gram Kon­tak­te. Das Pro­fil muss aus­sa­ge­kräf­tig sein und dem Besu­cher auf einen Blick erklä­ren, um was es bei dir geht, und war­um es sich lohnt, dir zu folgen.

So ganz neben­bei soll das Pro­fil auch für die Insta­gram-Suche opti­miert sein. Alle wich­ti­gen Schlag­wor­te, die du und dein Unter­neh­men (dei­ne Schlüs­sel-Dienst­leis­tung oder Kern-Produkt(e)) dür­fen nicht feh­len, damit du gefun­den wirst.

Foto hin­zu­fü­gen

Wäh­le dein Logo als Pro­fil­bild. Ver­wen­de ein prä­gnan­tes Signet. Manch­mal reicht ein Aus­schnitt des gesam­ten Logos, denn wenn zu viel Text dar­in steckt, oder das Logo zu klein­tei­lig ist, ist es in der Klein­an­sicht von Insta­gram schlicht nicht zu erkennen.

Als Einzelunternehmer:in ver­wen­dest du natür­lich dein Por­trait. Pro­fes­sio­nell, aktu­ell und mit “viel Gesicht”, soll hei­ßen: Zoo­me nahe an dein Gesicht, ver­zich­te auf Ganzkörper-Fotos.

Eine Bio­gra­fie hinzufügen

Du hast 150 Zei­chen zur Ver­fü­gung. Fül­le die Bio mit dei­ner Beschrei­bung und den Schlag­wor­ten wie vier Absät­ze wei­ter oben beschrie­ben. Ver­wen­de in der Bio kei­ne Hash­tags, denn die füh­ren dei­ne Besu­cher nur gleich wie­der weg. Run­de das gan­ze mit Emo­jis ab. Zur bes­se­ren Über­sicht kannst du even­tu­ell die Bio als tabel­la­ri­sche Auf­zäh­lung organisieren.

Bei­spiel: @socialemdiaberater

Instagram Leitfaden für Einsteiger _ Bio

Web­sei­te hinzufügen

Du kannst bis zu 5 Links im Pro­fil anfü­gen. ACH­TUNG: Links kannst du nur in der mobi­len Ver­si­on von Insta­gram ein­tra­gen. Gib dei­ne Web­sei­te, Blog, Shop oder was immer du hast  hier an. Dazu gehört IMMER ein Impres­sum, wenn du unter­neh­me­risch agierst. Einer der fünf Links kann auch der Link zum Face­book Pro­fil sein.

Umstel­len in Unternehmens-Account

Für unter­neh­me­ri­sche Zwe­cke, musst du dei­nen Account in ein pro­fes­sio­nel­les Kon­to (Unter­neh­mens-Account) umwan­deln. Die Ver­knüp­fung mit einem Face­book Unter­neh­mens­pro­fil ist heu­te KEI­NE Vor­aus­set­zung mehr, aber eine Emp­feh­lung. Du bekommst sonst nicht den vol­len Funktionsumfang.

Mit dem Unter­neh­mens-Pro­fil bekommst du Sta­tis­ti­ken, kannst die Meta Busi­ness Suite nut­zen und vor­aus­pla­nen. Und auch Wer­bung für dei­ne Kon­ten schalten.

So wan­delst du dein Insta­gram in ein pro­fes­sio­nel­les Konto:

  1. Gehe zu dei­ner Bio­gra­fie-Sei­te und kli­cken rechts oben auf das Sym­bol mit den drei quer­lie­gen­den Stri­che (Ham­bur­ger-Sym­bol)
  2. Kli­cke auf “Ein­stel­lun­gen und Privatsphäre”
  3. Jetzt auf “Busi­ness-Tools und ‑Ein­stel­lun­gen”
  4. Kon­to­art wechseln
  5. Wäh­le das pro­fes­sio­nel­le Konto

Du kannst belie­big oft die Kon­to­art wechseln.

So erstellst Beiträge

Kli­cke dazu im Feed oder im Pro­fil oben links auf das PLUS-Zei­chen. Du wirst in das Menü zur Erstel­lung von Bei­trä­gen geführt. Es sieht bei bei­den etwas unter­schied­lich mit mal mehr mal weni­ger Mög­lich­kei­ten aus. Wich­tig sind für dich am Anfang die Haupt-Bei­trä­ge: Bei­trä­ge, Sto­ry, Reel und Live.

Bei­trä­ge

  1. Öff­ne Beitrag
  2. Wäh­le aus dei­ner Gale­rie einen oder meh­re­re Bei­trä­ge (Foto oder Video) aus. Alter­na­tiv kannst du jetzt das Kame­ra-Sym­bol ankli­cken, um ein neu­es Foto zu erstellen.
  3. Das For­mat im Bei­trag ist neu nur noch 3:4 Hochformat.
  4.  Du kannst in der ers­ten Stu­fe dein Foto bear­bei­ten oder Fil­ter aus­wäh­len. Oder über das Noten-Sym­bol Musik hin­zu­fü­gen. Ach­te aber dar­auf, dass du über die Musik­rech­te verfügst.
  5. Wenn du zufrie­den bist kli­cke wei­ter und kom­me in die fina­le Stufe.
  6. Fügen die Bild­un­ter­schrift hin­zu. In der Bild­un­ter­schrift kannst du bis zu 5 Hash­tags ein­fü­gen. Ent­we­der schon im Fließ­text oder gesam­melt am Ende des Textes.
  7. Wei­te­re Anga­ben die jetzt fol­gen sind die Orts­mar­kie­rung. Mar­kie­run­gen für Per­so­nen, Pro­duk­te oder ande­re Markierungen.
  8. Am Ende fin­dest du die “erwei­ter­ten Ein­stel­lun­gen”. Dort kannst du, wenn du nicht sofort pos­ten möch­test, einen Erschei­nungs­ter­min für dei­nen Post vor­aus planen.
  9. Wenn alles passt, drü­cke “Tei­len”

Sto­ry

  1. Öff­ne dei­ne Storys.
  2. Wenn du ein Foto oder Video (maxi­mal 15 Sekun­den) aus dei­ner Gale­rie ver­wen­den willst, kli­cke links unten auf das qua­dra­ti­sche Zei­chen mit der Bildvorschau.
  3. Du kannst mit der gro­ßen run­den wei­ßen Tas­te in der Mit­te unten ein neu­es Foto oder Video auf­neh­men. Links und rechts davon fin­dest du jede Men­ge Fil­ter. Von Farb­fil­tern bis zu rich­tig coo­len Effek­ten. Spie­le dich ein­fach mal durch.
  4. Ist das Bild/​Video fer­tig, kannst du mit dem Menü oben rechts wei­te­re Ele­men­te wie Text, Sti­cker oder Funk­tio­nen hinzufügen.

Reel

  1. Öff­ne Reels
  2. Wäh­le jetzt meh­re­re Fotos und/​oder Vide­os aus.
  3. Der Unter­schied zur Sto­ry ist im wesent­li­chen, dass du meh­re­re Inhal­te zusam­men hoch­la­den und bear­bei­ten kannst.
  4. Sind die Vide­os gela­den, kannst du die­se kür­zen, ver­to­nen und Über­gän­ge einfügen.
  5. Mehr zur Reel-Pro­duk­ti­on fin­dest du hier.

Vom Ein­stei­ger zum Profi

Das war der Insta­gram-Leit­fa­den für Ein­stei­ger. Die Eck­da­ten ken­nen Sie jetzt. Die Kunst liegt nun im Detail und in der Übung.

Wenn Sie wei­ter in die Stra­te­gien, Kniffs und Tricks ein­stei­gen wol­len, dann besu­chen Sie einen mei­ner Work­shops. Ich freue mich auf Sie

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Reel Beispiel für Einsteiger und AnfängerInsta­gram All­roun­der – Ver­tie­fung für Einsteiger

Insta­gram Pra­xis Work­shop – Reels & Co., Fol­lower gewin­nen und noch mehr Pra­xis – Für Anfän­ger und Fortgeschrittene

<—- Bei­spiel für ein Reel mit Tech­ni­ken für Ein­stei­ger und Anfänger.

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